Grußwort Barbara Stamm

"Geht nicht, gibt’s nicht"!Landtagspräsidentin Barbara Stamm, MdL

Ob Heimwerker-Baumarkt oder abgewandelt für den Kultkoch Tim Mälzer der jungen Generation: „Geht nicht, gibt’s nicht“ ist die richtige Antwort auf die viel beschworene „Null-Bock-Mentalität“. Die Jugend steht übrigens nicht im Verdacht, nichts mehr zu versuchen. Die politische Jugend der CSU geht da noch ein Stück weiter. Da wird angepackt, etwas bewegt und häufig den Finger in die „Wunde“ gelegt. Das Gute dabei ist, dass es nicht nur bei Unverbindlichkeiten bleibt, dass die JU draußen vor Ort für die gemeinsame Überzeugung kämpft.

Mein Glückwunsch gilt dem Vorsitzenden Julian Sauerbrey und seiner gesamten Vorstandschaft. Sie alle werden sicher die Freude am politischen Gestalten und die Lust an der intellektuellen Auseinandersetzung zu den Themen dieser Zeit auch in den vorpolitischen Raum tragen und die Auseinandersetzung suchen. Als stellvertretende Parteivorsitzende der CSU und engagierte Sozialpolitikerin möchte ich Sie alle bitten, sich in die Diskussion um die Gestaltung der Zukunft einzubringen. Wir alle stellen jetzt die Weichen in Richtung Eigenverantwortung des Einzelnen aber auch solidarischen Schutz für die in Not geratenen Menschen. Ich baue darauf, dass die Jungen Union sich in der Frage der Generationengerechtigkeit den Lebensleistungen der Alten verpflichtet fühlt aber gleichzeitig Gestaltungsspielraum für die jungen Menschen eröffnet. Wir alle werden lernen müssen, wieder mehr zu teilen: die vorhandene Arbeit, das Maß der sozialen Sicherung, die Ressourcen dieser Erde und nicht zuletzt auch das Mitgefühl für Andere. 

Ich stehe der neuen Vorstandschaft der Jungen Union und allen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite und freue mich auf eine angeregte Diskussion.


Ihre Barbara Stamm
Präsidentin des Bayerischen Landtags